Ludger Fischer

       

"Ludger Fischer arbeitet im Hauptberuf als >Politikberater in Brüssel<. Er ist einer der umtriebigsten Lobbyisten der mittelständischen europäischen Lebensmittelhersteller." Spiegel-online, April 2009.

        
Hearing on Food Labelling, European Parliament, 28 August 2008 - Office - Public Hearing on Health Claims, Bibliothèque Solvay, Brussels, 2010 - Dental technicians' Conference, Nice, May 2012 - Smoothie-Radeln October 2017 - Tag der Verbände, Berlin, November 2018


Die in Brüssel Die Wahrheit über Lobbyisten
We are 
anders. Endlich Ordnung im Brexit-Chaos, Hamburg 2019
»Habt ihr uns jetzt nicht mehr lieb?«
Das fragen uns unsere britischen Freunde seit dem Brexit-Votum. Und wir können ihnen versichern: »Wir haben euch genauso lieb wie eh und je, vielleicht sogar noch mehr.« Briten bieten grandios viele Anlässe, sich über sie lustig zu machen. Damit soll jetzt Schluss sein? Soll jetzt eine Ära des Jammerns und Zähneknirschens beginnen? Im Gegenteil! Jetzt geht’s erst richtig los. So viel Elend lässt sich nur mit viel Humor ertragen, vorgebracht in den Varianten Ironie, Sarkasmus und in der schwarzen Form, die Briten doch angeblich so schätzen. Der Brexit ist auch irre komisch!
Trailer (Auflösung 720p wählen), Library of CongressLiteraturkalender Köln Osburg-Verlagsprospekt Herbst 2019 

Lesungen in Frankfurt, Brüssel, Furtwangen, Köln, Wesseling, Wuppertal

Pressereaktionen:

poesieundcompany, Buchempfehlung des Monats (Juni 2019):
Dieses neckische Werk nimmt auf charmante und unterhaltsame Art die nicht gerade wenigen Eigenheiten der Briten auf’s Korn. 
Bei allem politischen Geschehen, der Brexit-Politik, seiner Entwicklung und den agierenden Personen, lässt der Autor (dem vielleicht eine wohlwollende, anerkennende, aber doch stark gereizte Sympathie den Briten gegenüber unterstellt werden kann) auch wichtige, nationale Themen nicht aus, wie z.B. Tee, Bier, britisches Understatement und sich kulturell unterscheidende Kommunikation. 
Obwohl doch alle schon mehr als genug von dem Brexit-Thema haben, ist dieses Buch ein wahrlich gelungener Versuch, im Hinblick auf den EU-Ausstieg, den typisch britischen Humor an GB selbst zu wagen. Kurzweilig und umfassend. Empfehlung.


Chiara Kucharski, wilde_seiten_der_buchblogg:
Sie waren also nun doch dabei, die Briten, bei der Europawahl. Als wenn britische Bürger wohl nicht schon genug hätten von Wahlen, Referenden und Debatten. „Endlich Ordnung im Brexit-Chaos“ - diesem Untertitel widerspricht schon das eigene Cover, auf dem es gedruckt wurde. Und genau so neckisch ist auch das Buch selbst. Es nimmt auf charmante und unterhaltsame Art die nicht gerade wenigen Eigenheiten des Vereinigten Königreichs und seiner Bürger auf's Korn. Bei allem politischen Geschehen, der Brexit-Politik, seiner Entwicklung und den agierenden Personen, lässt der Autor (dem vielleicht eine wohl­wollende, anerkennende, aber doch stark gereizte Sympathie den Briten gegenüber unterstellt werden kann) auch wichtige, nationale Themen nicht aus, wie z.B. Tee, Bier, britisches Understatement und sich kulturell unterscheidende Kommunikation. („Einladungen zum Dinner sind Ausdruck großer Freundlichkeit, sollten allerdings nicht als Einladungen zum Dinner missverstanden werden.“) Was dieses Stück Literatur interessant macht, ist die feine Mischung aus zurückhaltendem - doch alles durchziehenden - Sarkasmus und leicht-reißender Sympathie, in dem sämtliche Gesellschaftsthemen unterhaltsam und durchaus auch informativ an die Oberfläche geholt werden. Die Leserschaft erwartet bei diesem Abhandeln der britischen Seele das ganze Spektrum an Themen, von Rugby über James Bond bis hin zu den Royals und weshalb in der EU dank der Briten Marmelade kaum noch Marmelade heißen darf. Obwohl doch alle schon mehr als genug von dem Brexit-Thema haben, ist dieses Buch ein gelungener Versuch, im Hinblick auf den EU-Ausstieg den typisch britischen Humor an GB selbst zu wagen. Kurzweilig und umfassend. Empfehlung.

„Lustig!“ Michael Flath, Thalia-Buchhandlung Darmstadt:
 Obelix würde sagen: Die spinnen, die Briten! Ludger Fischer sagt: Sie sind anders. Und wie! Was eben typisch britisch ist, beschreibt der Autor verschmitzt in 26 BREXIT-Spezial-Kapiteln – einer Art satirischer BREXIT-Chronologie - und ebenso vielen Kapiteln zu verschiedensten Bereichen des Lebens auf der „Insel“, wie zum Beispiel Essen, Sport, Verkehr, Sprache oder Gewerkschaften. Der Inhalt zeugt von der intimen Kenntnis des Autors von Land und Leuten, von deren Geschichte und auch von dem schwierigen Verhältnis der Briten zu Europa bzw. der EU. Im Ergebnis ist das Buch eine Länderkunde zum Schmunzeln und bringt uns die schrulligen, spleenigen, exzentrischen Nachbarn liebenswert nahe.

aus-erlesen, Lovelybooks, Amazon: 5 Sterne
 Kurzmeinung: Satirischer Einblick in die britische Streitkultur - tatsächlich ein Longseller

Oh yes my dears, You are ANDERS!
Ein Buch zum Brexit, das nach ein paar Tagen schon überaltet ist? Das nennt man verlegerischen Mut! Doch es kam anders, könnte man jetzt großspurig behaupten. Der Brexit zum Ende März ist hinfällig. Auch der, der dann im Mai 2019 folgen sollte. Großbritannien nimmt doch an der Europawahl Ende Mai teil. Vielleicht ist das Buch ja im September nicht mehr aktuell. Oder später, oder verliert es niemals seine Aktualität? Wohl eher letzteres. Denn es geht nicht vordergründig um den Brexit. Es geht um die, die der Brexit am tiefsten treffen könnte, nein, wird. Die Engländer, die Briten. Und ja, sie sind anders. Zum Glück! So wie Portugiesen, Albaner und Finnen auch anders sind. Und auch genauso wie die Zeitschrift Titanic anders ist als beispielsweise so manches Revolverblatt. 
Ludger Fischer ist Teil des Establishments von Titanic. Er lebt seit fast zwei Jahrzehnten in Brüssel und schreibt unermüdlich und streng satirisch über das, was neuerdings die Gemüter in Wallung bringt: Europas zuweilen echt witziger Bedienstetenapparat. Nun hat er GB im Visier.
Was wird hängen bleiben, wenn der Brexit vom Tisch ist. Wie auch immer das aussehen wird. Da wäre sicher an einer der vordersten Stellen John Bercow. Der Sprecher des Parlaments, des Unterhauses, ruft effektvoll zur Ordnung (englisch „Order“, bei John Bercow „Ordeeer“), wenn sich die Abgeordneten wieder einmal wie kleine Kinder benehmen. Die Brexit-Debatten (wenn es denn tatsächlich welche wären, bisweilen ist es eher ein Gezanke und Gezerre) bieten ihm die Möglichkeit, sich für weitere Aufgaben zu bewerben. Denn derartige Ordnungsrufe bleiben schon jetzt nicht unerhört. 
„We are anders“ ist aber kein reines Brexit-Buch. Es ist ein Buch über die, die anders sind, es schon immer waren und es wohl auch immer belieben werden. Wie kann man das aber dem Rest der Welt (der ja auch anders ist als andere) am besten beibringen? Argument – Gegenargument? Oder in Zahlen. Ludger Fischer entscheidet sich für beides. Argument und Gegenargument unterfüttert mit Zahlen. Da wäre die Währung. Pence, Schilling, Pfund. Feet, Yard, Mile. Wer blickt da noch durch. Und dann kommen die Brüsselaner und wollen den althergebrachten Maßen das Dezimalsystem aufzwingen? Not amused ist man da auf der Insel. 
Dieses Buch bringt die ganze – unsachliche und meist unnütze – Diskussion um Bleiben oder Gehen auf den Punkt. Die Briten sind anders. Das wissen sie auch, so wollen sie es haben. Aber deswegen gleich alles zu hinterfragen und auf den Kopf stellen zu wollen, kann nur Verlierer hervorbringen. Lediglich Satiriker wie Ludger Fischer finden das eine oder andere Goldkörnchen im verbalen Dreck der Krakeelerei. Dem Leser soll’s recht sein. Wer nicht schon während des Lesens Lachanfälle erleidet, dem ist nicht zu helfen.
Kein Hau-Drauf-Und-Hau-Ab-Buch, sondern genau hingeschaut und versiert niedergeschrieben. Noch ein kleiner Ausblick Schrägstrich Wunsch an alle, die mit Worten die Bauchmuskeln strapazieren können. Man stelle sich vor, dass Schweden Bestandteil der EU wäre. Und dann wieder raus will. Analog zum einstigen Grexit und zum aktuellen Brexit, wäre das dann ein Sexit? Übrigens: Schweden hat die strengsten Gesetze gegen sexuelle Belästigung...

Radio Rheinwelle 92,5, Buchvorstellung "We are anders", 21. März 2019, einstündiges Gespräch

Der Brüsseler Politikwissenschaftler Ludger Fischer legt zur Leipziger Buchmesse ein Brexit-Buch vor, WDR5, Morgenecho, 19.3.2019 MP3

Very british heißt very anders - und das um jeden Preis, Werdener Nachrichten, 15.3.2019




Die in Brüssel. Die Wahrheit über Lobbyisten - Einblicke in eine spannende Welt, Berlin 2016
Mit einem Vorwort des Europa-Abgeordneten Martin Sonneborn, DIE PARTEI. Inhalt openlibrary library of congress
Ceux de Bruxelles, traduction: Marie-Jeanne Vanleynseele

Pressereaktionen:

Bayern 2, Radiowelt: Welche Rolle spielen Lobbyisten in der EU, 25. April 2019 MP3

Buchtipp der Wirtschaftskammer Österreich, 27. Januar 2017

EUPAG, Veröffentlichung des Beiratsmitglieds, Juli 2016

hr1, insider packen aus, 15. Juni 2016

Radio Rheinwelle 92,5, Buchvorstellung "Die in Brüssel", 18. Mai 2016, einstündiges Gespräch

100,5 - Das Hitradio, Die in Brüssel, 9. Mai 2016

RadioEins, RBB, RadioEINS, Interview mit Christoph Azone und Stephan Rupp über "Die in Brüssel", 9. Mai 2016

BelgienInfo, Kay Wagner: Lobbyisten "lügen nicht" - doch wer glaubt's?, 9. Mai 2016

Werdener Nachrichten: Ran an die Europa-Lobby. Ludger Fischer meint: Die verkannten Guten, 9. Mai 2016

 


Von Ludger Fischer:

20 Auswärts essen. Äppel klauen ist manchmal erlaubt, in: myops, Berichte aus der Welt des Rechts, Nr. 36, 2020, S. 33-35.
 

19 Ein bitter notwendiges Buch. Amazon-Rezension zu: Rüdiger Strempel: Lux. Gegen den Nationalsozialismus und die Lethargie der Welt, Hamburg 2020.
„Es wird der Tag kommen, da wird man Stefan Lux in Deutschland ein Denkmal bauen.“ Das sagte Nahum Goldman, Gründer und langjähriger Präsident des Jüdischen Weltkongresses. Wer war eigentlich Stefan Lux? Das steht in diesem bitter notwendigen Buch von Rüdiger Strempel.
Und auch dies: „Faschistische Gewalt gehört seit Jahren in Europa zum Alltag. Auch und gerade dort, wo die Faschisten die Macht noch nicht übernommen haben.“ Beide Sätze sind aktuell, auch wenn sie die Situation im Jahr 1920 beschreiben. Faschistische Gewalt bekam der Journalist Stefan Lux am eigenen Leib zu spüren. SA-Schläger verprügelten ihn in seiner Berliner Wohnung. Als Jude und „Linker“ erlebte er die von der kleinen Gruppe Nationalsozialisten ausgehende Bedrohung für sich und das ganze Land. Die Mehrheit aller Deutschen erkannte sie aber nicht, wollte sie nicht erkennen und hoffte – im Gegenteil – auf ihren persönlichen Vorteil aus der Nazi-Herrschaft.
Der politische Wind blies Stefan Lux schon früh ins Gesicht. Seine der Aufklärung gewidmete „Sozial-Filmgesellschaft“ scheiterte. Einen Film mit deutlich pro-jüdischem Inhalt wollte schon 1920 niemand mehr in die Kinos bringen. Sein Versuch, in Prag „Jüdische Kammerspiele“ zu etablieren, scheiterte. Die Einschüchterung des gerade erst aufkeimenden Nationalsozialismus zeigte Wirkung. Bis 1936 war Lux dann klar geworden, dass er in dieser Gesellschaft keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen würde.
Beim Besuch einer skandalös wirkungslosen Sitzung des Völkerbunds in Genf ging Stefan Lux auf: Da wird viel gesprochen und nichts gesagt. Mit Reden ist nichts auszurichten. Und mit Schreiben auch nicht. Das wusste er als Journalist. Im Gegensatz zur zahnlosen Politik des Völkerbunds wollte er der Weltöffentlichkeit die Augen öffnen. Er erschoss sich vor den Augen der Vertreter der Welt im Sitzungssaal des Völkerbunds. Dabei ging es Stefan Lux nicht nur um die Gefahr für das jüdische Leben in Deutschland und Europa. Er war sich der faschistischen Gefahr für alle und alles, was das Zusammenleben der Völker ausmacht, sehr bewusst.
Selbsttötungen, deren Ziel es ist, auf politische Missstände aufmerksam zu machen, sind traurig. Traurig aber folgenlos und deshalb um so trauriger. Ihre Täter und gleichzeitig Opfer sehen außer in ihrer Verzweiflungstat keinen Weg, die erkannten Missstände anzuprangern. Öffentliche Selbstverbrennung, Selbsterschießung, Selbstsprengung ohne zusätzliche Opfer erwecken mehr Mitleid als Empörung. Die Täter-Opfer wissen das nicht. Sie hoffen, ein Zeichen zu setzen. Lux hat ein Zeichen gesetzt, aber er hat die Welt nicht aufgerüttelt. Schon eine Stunde nach seinem Selbstopfer ging sie zur Tagesordnung über. Der Völkerbund ging nicht gegen die Aufrüstung Deutschlands und nicht gegen die anschließende Eroberungspolitik vor. Das Denkmal für den Versuch von Stefan Lux ist dieses gut recherchierte Buch von Rüdiger Strempel. Aber der Geehrte ist tot. Aufgerüttelt hat er niemanden, denn das Volk wollte nicht ihm folgen, sondern einem Führer.

18 Nicht alle Tassen im Schrank - sind giftig. Gut gemeinte Grenzwertsenkung führt zu stärkerer Belastung, in: myops, Berichte aus der Welt des Rechts, Nr. 36, S. 41-43.

 17 
Lizenz zum Lügen. Gentechnische Veränderung durch die Bio-Hintertür, in: myops, Berichte aus der Welt des Rechts, Nr. 35, 2019, S. 25-27.

16 Sauber, hygienisch, schwedisch. Was schwedische Landfrauen nicht wissen, in: Journal Culinaire No 26, Mai 2018, S. 128-129.

15 konkrete Werbepoesie. was über Lebensmittel gesagt werden darf und was nicht, in: myops, Berichte aus der Welt des Rechts, Nr. 33, 2018, S. 55-59.

14 Kein grünes Licht für gute Speisen. Wie die Wahnsinnsidee einer Lebensmittel-Ampel gerade noch verhindert werden konnte, in: myops, Berichte aus der Welt des Rechts, Nr. 32, 2018, S. 62-66. Dazu: Werdener Nachrichten vom 19.1.2018: Ludger und die Lebensmittel.

13 Keine Marmelade aus Erdbeeren. Fruchtfantasien per Gesetz, in: Journal Culinaire No 25, November 2017, S. 117-119.

12 Worum sich die in Brüssel so alles kümmern. Schokolade ist ein Fall für den Gesetzgeber, in: Journal Culinaire No 24, Mai 2017, S. 112-116. 

11 Eine Tomate setzt sich nicht. Eine ethisch fragwürdige Abhandlung über den Umgang mit Lebensmitteln [zu: Harald Lemke: Ethik des Essens], in: Journal Culinaire No 23, Oktober 2016, S. 143-145.

10 Wir in Brüssel sind stinksauer [zum Brexit-Votum], in: Werdener Nachrichten, 1. Juli 2016.

9 Milchbei ist ekelhaft. Kein Lesestoff für schwache Mägen, zu Christian W. Denker: Vom Geist des Bauches. Für eine Philosophie der Verdauung, in: Journal Culinaire No 22, Mai 2016, S. 147-148.

Dreiste Drahtzieher oder Garanten der Demokratie? Lobbyisten in Brüssel, Vortrag im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Furtwangen, 29. Oktober 2015.

7 Besprechung zu Hilal SezginArtgerecht ist nur die Freiheit. Eine Ethik für Tiere oder Warum wir umdenken müssen, in: Philosophischer Literaturanzeiger 68 (2015), H. 2, S. 165-169.

6 Ungesundes Leben. Ein Lob der lustvollen Ernährung [u.a. zu Detlef Briesen: Das gesunde Leben. Ernährung und Gesundheit seit dem 18. Jahrhundert], in: Journal Culinaire No 19, November 2014, S. 114-121.

Identität durch Speck und Bohnen; zu: Simon Reitmeier: Warum wir mögen, was wir essen, in: Journal Culinaire No 18, Mai 2014, S. 143-145.

Verarbeitung von Lebensmitteln und Ethik. Food processing and ethics, in: Jahresbericht/annual report 2013/14, DIL, Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik, German Institute of Food Technologies, S. 24-35. 

Joseph Conrad über Kochbücher. Der Wert des Einfachen, in: Journal Culinaire No 17, November 2013, S. 131-132.

2 Ethical aspects of food technology, processing and automation, iFOOD2013, 10. Oktober 2013 PDF

1 Ab in die Tonne! Von Müllvermeidung wird kein Mensch satt, in: Journal Culinaire No 16, Mai 2013, S. 129-137. Presseresonanz



Über Ludger Fischer:

 

Nur Diktaturen brauchen keine Lobbyisten, in: Effilee. Das kulinarische Kulturmagazin, #49, Sommer 2019, S. 40-43.

Von Lobbyismus und Demokratie. Dr. Ludger Fischer stellt den Landfrauen im Sünteltal seine Arbeit vor, in: Neue Deister Zeitung, 25. November 2017 und Aktuelle Woche Bad Münder, 29. November 2017.

Radio GIPA, Georgia, 16 March 2016, Ludger Fischer, Lobbyist

VIDEO, Training on Public Private Dialogue at Chernigiv, Ukraine, February 2016

Unser Mann in Brüssel, in: Private Wealth 2/2013

The Sugar quota regime and its external dimension, European Parliament, 15 May 2013 factsheet

Armgespeist. 20 Jahre Tafeln sind genug! Impulsreferat zur angeblichen Lebensmittelverschwendung, Berlin, 26. April 2013. Zusammenfassung TAZ

Put an end to Sugar Quotas!, March 2013

EU Food Policy, 26 October 2012: Sommer criticises nutrient profiles impact assessment 

EU Food Policy, 24 August 2012: Ludger Fischer leaves UEAPME

FoodNavigator, 6 July 2012: Trade groups fear EFSA fee proposals 
 
Akademie Fresenius, 21 March 2012,The new food information regulation. What's new, what's desirable.The variety of food produced by SMEs. LF

AGRA alimentation, 8 mars 2012: Bemol des petites et moyennes entreprises / B-Moll der kleinen und mittleren Betriebe

Falstaff, Jörg Ziprick: Wo isst der Lobbyist, 7. Februar 2012

AGRA alimentation, 12. Januar 2012: Les PME ne voient aucune justification communautaire aux taxes sur les aliments dits « malsains »
KMU sehen keine Rechtfertigung der Gemeinschaft für Steuern auf Lebensmittel, die als „ungesund“ bezeichnet werden

Fleischwirtschaft.de 

FoodNavigator, 28 July 2011: Time to consult on food enzyme, additive and flavouring guidance 

UEAPME newsflash No 135, 8 April 2011: Food experts oppose EC plans on direct and local sales

NGF, Next Generation Food, 14 January 2011, Sharon Stephenson: What's in your food?

UEAPME meditech forum, 30. November 2010 im EU-Parlament

European Voice, 17 June 2010: MEPs reject 'traffic light' food labels

EurActiv, 17 June 2010: Food industry wins battle on 'traffic light' labels

The Parliament, 16 June 2010: MEPs reject 'traffic light' scheme for food products 

SWR2 Wissen - Manuskriptdienst: Dreiste Drahtzieher? Lobbyisten als "fünfte Gewalt", Autorin: Christiane Praetorius, Redaktion: Anja Brockert, Regie: Felicitas Ott, Sendung: Freitag, 23. April 2010, 8.30 – 9.00 Uhr

Konditorei & Café Patisserie: Druck machen in Brüssel, April 2010

Euractiv, 2010: Hard-core lobbying: a sample of "voting reccomendateions" sent by lobbyists to MEPs on the new EU food labelling regulation.

dRadio, Kampf gegen Windmühlen. Das Ringen um Bürokratieabbau in Brüssel, von Alois Berger, 17. September 2009

rfid-Newsletter 31 August 2009


HOTREC-Vollversammlung, Prag, 6.-7. November 2008: Nahrungsmittelkennzeichnung

Public Hearing on the proposal for a regulation on "food information to consumers", in: eurocare, 17. September 2008 photo

Jess Halliday: Industry decries too complex labelling proposal, in: Bakery and Snacks, 2 September 2008

Food manufacturers can tackle obesity in their own way in: EU-reporter,

European press on the Parliament's voting on food labelling

EuropeanVoice, 17 June 2010, Jennifer Rankin: MEPs reject 'traffic light' food labels

EU FOOD LAW, 19 February 2010: SME lobby claims Commission 'lying' about unpacked food labelling

Der Westen, Jennifer Kalischewski: Europäisches Frühstück, Herne, 5. September 2010

Euractiv: Food industry wins battle on 'traffic light' labels, 17. Juni 2010

ABZ, Allgemeine Bäckerzeitung: Gegen die Irrtümer der EU-Kommission im Einsatz, 19. Mai 2009
 

Regulating your repasts, Cillian Donnelly, in: together magazine May June 2008, p. 88-89

Alois Berger: Weniger Bürokratie, mehr Buchführung, in: Berliner Zeitung, 26. März 2008

Distrifood: EU wil 'regeljungle' terugdringen14. Februar 2008

Commission thinking doing more harm than good say food producers, in: EU-Reporter 10 January 2008

LONGARONE (BL): LA FIERA DEL GELATO, 2 Dicembre 2007 Il Piave

Policy for SMEs - UEAPME's daily bread, a film by Dieter Michael Grohmann, 2007

European Parliament Study: Impact Assessment on Nutrition and Health Claims made on Foods, November 2007, page 19

Laura Crowley: SMSs fight to be reinstated in EU obesity platform, in: food-navigator 15 October 2007

Hazard regulations are not appropriate for small firms, in: EU-Reporter July/August 2007, p. 14-15 6/2007, S. 65

Der Maler- und Lackierermeister, 6/2007, S. 65

Food manufacturers can tackle obesity in their own way, in: EU-Reporter 5 June 2007

Safe food not fancy labels, in: EU-Reporter February/March 2007, p. 23

UEAPME's Ludger Fischer swaps his keyboard for a paintbrush ... for a week press release 31 August 2006

Fürsprecher auf der europäischen Bühne, in: Allgemeine Bäckerzeitung, 22. Juni 2006

Food labelling, 15 June 2006

"Simplified food labeling rules would serve consumers and producers alike" says Business, in: EU-Reporter 13 June 2006

European food labelling to help in fight against fat, eu-observer, 6 June 2006

Health claims, 28 March 2006

Gesundheitsbezogene Angaben auf Lebensmitteln, 28. März 2006

The complicated road to simplification, in: EU-Reporter February 2006, p. 3

Ohne Sorge essen können [Kennzeichnungspflicht], in: DHB magazin 1/2006

The European Hygiene Regulation and the challenge for SMEs
Federaal Agentschap voor de veiligheid van de voedselketen: Workshop van 28/06/2005 betreffende het Reglement "882/2004"

EurActiv, Nährwert- und gesundheitsbezogene Lebensmittelangaben, 6. Dezember 2004

Forum of Private Business: EC Regulation Climbdown Applauded by UK Food Producers, 6. April 2004

Lebensmittelgesetzgebung: UEAPME begrüßt die Beachtung von kleinen und kleinsten Lebensmittelherstellern durch Kommissar Byrne, 4. Juni 2003

 

Für gute Lobbyarbeit braucht man gute Kontakte. Dazu reicht es nicht, „den OECKL“ aufzuschlagen.
Wenn man aber keinen OECKL hat, weiß man nicht einmal, wer im jeweiligen Fall zu fragen wäre. Deshalb ist es wichtig, diese Informationsquelle anzapfen zu können, digital und – auch im digitalen Zeitalter noch praktisch – die Papierversion.
„Der OECKL“, das ist das Standardwerk mit den Kontaktdaten aller wichtigen Politiker und Lobbyisten aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Kirchen, Gewerkschaften, Umweltverbänden, Sozialverbänden …
 „Die Datenbank zum aktuellen Wälzer für die in der EU-Politik relevanten Institutionen verzeichnet 11.300 Verbände, Organisationen und Behörden mit 29.400 Kontaktpersonen.“
. Sehr praktisch: die Nationalität des jeweiligen Ansprechpartners ist vermerkt. Damit kann man nicht nur die richtige Sprache für einen Erstkontakt wählen, man kann sich auch auf die wahrscheinliche Weltsicht einstellen, auf die man treffen dürfte. Die ist nämlich trotz europäischer Einigung durchaus anders. Es ist wichtig zu wissen, ob man an einen Finnen, einen Niederländer oder an einen Österreicher herantritt.
Albert Oeckl brachte die erste Ausgabe dieses Nachschlagewerks 1950 heraus. Von der digitalen Such- und Sortierfunktion, die jetzt jedem Käufer zur Verfügung steht, hätte er nur träumen können. Dasselbe gilt für die Aktualität des Werks, die natürlich nur in der Online-Version möglich ist.
Für gute Lobbyarbeit braucht man gute Kontakte. Hier stehen alle drin. Man muss sie bloß zu nutzen wissen. Nur Diktaturen brauchen keine Lobbyisten. War es nicht Willy Brandt, der forderte: „Mehr Lobbyismus wagen!“?

OECKL Europa 2019/2020 – Handbuch des öffentlichen Lebens, Europa. Festland Verlag Bonn 2019, 1306 Seiten, ISBN 978-3-87224-161-0, 142,70 €.